Sonntag, 18. Juli 2021

Armut bei Kindern wächst weiter



Gut, dass es die Tafeln gibt

In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesregierung einiges unternommen, um Familien zu unterstützen und dadurch auch die Zahl der Kinder zu verringern die in Armut auf wachsen. Gelungen ist das leider nicht. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigt sich, dass die Zahl der armen Mädchen und Jungen kontinuierlich gestiegen ist. Aktuell sind knapp 21% der Kinder in Deutschland arm oder armutsgefährdet. Es trifft vor allem die Kinder von Alleinerziehenden und die Kinder in kinderreichen Familien. Arm bedeutet nicht, dass die Kinder Hunger leiden. Viele fühlen sich unsicher und ausgegrenzt, melden sich bei Schulausflügen krank, oder können ihren Geburtstag nicht mit Freunden feiern. Wenn diese Familien Lebensmittel von der Tafel bekommen, dann bleibt etwas mehr Geld in der Haushaltskasse. Geld, mit dem diese Kinder vielleicht mal ins Kino gehen können, oder ein paar neue Turnschuhe kaufen dürfen. jg